Valve schnappt sich den Firewatch-Entwickler

Es ist die wohl bislang überraschendste Meldung der Woche: Valve kauft Campo Santo, also die Entwickler von Firewatch. Das 12-Entwickler starke Studio wird demnächst nach Bellevue übersiedeln und dort Hand in Hand mit Valve zusammenarbeiten. 

Als Gründe für die friedliche Übernahme gibt Campo Santo in einem Blogeintrag zu Worte, dass man sich einfach gefunden hat. Man selbst hätte Spaß daran, Spiele bzw. Unterhaltung zu produzieren, außerdem habe man den “Game of the Year”-Champagner für Portal 2 aus den IGN-Büros mitgenommen und geleert und zu guter Letzt würden ja bei Valve auch talentierte Leute angestellt sein, mit denen man nur allzu gerne zusammenarbeiten möchte.

Das kommende Projekt In the Valley of the Gods, welches im Rahmen der The Game Awards 2017 angekündigt wurde, ist trotz Übernahme weiterhin in Entwicklung und wird wie zuvor angekündigt für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Dennoch bleibt für mich eine große Frage stehen: Warum holt sich Valve ausgerechnet Campo Santo ins Boot? Neben Dota 2, Counter-Strike oder Team Fortress wirkt ein Firewatch bzw. demnächst In the Valley of Gods ein wenig außergewöhnlich. Schließlich soll das kein Multiplayer-Spiel mit “Games as a Service”-Eigenschaften werden, sondern vermutlich wieder eine einmalige narrative Erfahrung wie Firewatch. Damit würde es in Valves Portfolio aktuell auf jeden Fall einen einzigartigen Stand haben.

Die Übernahme passt aber dennoch, denn Valve hat ja schon vor einigen Wochen angekündigt, dass man wieder mehr zur Spieleentwicklung zurückkehren möchte. Und wer weiß: Vielleicht hilft ja Campo Santo bald aus, um Half-Life 3 oder Portal 3 umzusetzen…

2 Kommentare

  1. Kleiner technischer Tipp zur Seite: Nutzt für das Einbinden von YouTube Videos das WordPress Plugin “YouTube Widget Responsive”! Dieses skalliert das Video auch auf Mobilegeräten auf die richtige Größe und zeigt es nicht verzerrt an, so wie es jetzt hier gerade der Fall ist.

    Ich bin echt gespannt was Vive mit Campo Santo vorhat, positiv ist ja zumindest, dass sie überhaupt noch vorhaben eigene Produktionen zu veröffentlichen.

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