Die Fetzen meines nie veröffentlichten Standup-Comedyprogramms

Mit der Neueröffnung dieser Seite beginnt ein neues Kapitel in unserem Leben und ein altes Kapitel wird abgeschlossen. Passend zum Abschluss veröffentliche ich hier den Anfang, meines Comedyprogramms, das ich mal schreiben wollte, doch dann nie weiter geführt habe. Es sollte von Kindern und Clowns handeln und den Namen tragen “Dinge die ich hasse. Und Clowns.” Seid gewarnt. Gerade zum Ende hin merkt man, dass es sich um eine unfertige Gedankensammlung handelt, die nie dafür gedacht war, so an die Öffentlichkeit zu kommen.

Ein Clown werden

Eines Tages wollte ich mal den Job machen, der nahezu die gesamte Menschheit repräsentiert. Richtig. Ich wollte ein Clown werden. Doch wie ihr euch denken könnt, bin ich nie ein Clown geworden. Da gab es einfach zu viele Faktoren, die mich davon abhielten. Durch den alten Spruch “Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes” fühlte ich mich unwohl. Ich wollte nicht, dass mein Penis plötzlich groß und rot wird. Also, ich wollte nich das er rot wird. Groß ist er ja schon.

Ein weiterer Faktor ist das Geschäftsmodell “Clown” an sich. Geht man den Weg eines Zirkusclowns, mit festem, jedoch niedrigem Gehalt und Kollegen die einen merkwürdig finden, weil man weder Schuppen hat, kleinwüchsig ist, oder weniger Bartwuchs als alle weiblichen Kolleginnen hat, oder entscheidet man sich dafür ein selbstständiger Clown zu werden. Schmuggelt sich unter Harald Schmidt ins Fernsehen, kriegt eventuell seine eigene Show, wird langsam aber sicher international Erfolgreich und schließlich Präsident der Vereinigten Staaten. Aber wie viele freie Stellen gibt es schon als Präsident der Vereinigten Staaten? Maximal 5 pro Geschäftsjahr. Also kein sicherer Weg für einen Mensch, der eventuell mal eine Familie und Kinder haben will. Wobei, ich nicht diese Art von Mensch bin.

Ein Kind bekommen

Wenn ich ein Kind haben werde. Und hierbei liegt die Betonung auf das WENN. Denn der einzige Fall, in dem solch ein tragisches Event in meinem Leben auftreten würde, das wäre, keine Ahnung, wenn Morgan Freeman zu mir kommen würde. Und er würde sagen: Nun hör gut zu: Ich überlasse dir die Wahl: “Entweder du ziehst diesen Jungen auf und nennst ihn dein eigen, oder du spielst für den Rest deines Lebens einmal im Jahr Life is Strange durch.” Tja. Da wäre ich ziemlich gefickt. Morgan Freeman kann und darf man einfach nichts ausschlagen. Seine Worte sind Gesetz. Und dann entscheidet man sich natürlich für das kleinere Übel. Wenn ich ein Kind haben werde, dann nenne ich es Schrank. Denn ganz ehrlich: Wenn IKEA seine Möbel Billy nennt, dann muss man ihnen zeigen, dass das Spiel auch zwei Spieler spielen können.

Das wäre übrigens alles nur der Fall, wenn mir Morgan Freeman einen Jungen im Deal anbieten würde. Falls es ein Mädchen ist, komme ich wohl doch nicht an Life is Strange vorbei.

Schranks Erziehung

Schrank würde ich jedenfalls dazu erziehen, dass zu werden, was ich immer sein wollte: Alles außer witzig.

Hätte Schrank Fragen, würde ich ihn immer an seine Mutter abweisen. “Darf ich noch länger aufbleiben?” “Frag deine Mutter.” “Darf ich Eis zum Nachtisch?” “Frag deine Mutter.” “Wer hat den größeren Penis, du oder Onkel Thomas?” “Frag deine Mutter.”

Das war es schon

Nach diesen Zeilen stürzte ich in ein Kreatives Tief. Ein Kreatief quasi. Vermutlich lag es daran, dass ich von der Materie, die ich mir als Thema genommen habe, keine Ahnung hatte. Weder vom Kinder erziehen, noch vom Clown sein. Doch es sollte ja auch die Massen ansprechen. Niemand möchte in ein Comedyprogramm über Animes und Masturbation.

 

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